Bewirtungsaufwendungen

Bewirtungsaufwendungen

Kosten, welche im in Verbindunghang mit der Bewirtung von Geschäftspartnern anfallen, wurden teilweise steuerlich abzugsfähig. Bis Dezember 2003 waren es 80 Prozent und aktuell wurden es 70 Prozent, welche als Betriebsausgaben Gewinn mindernd geltend gemacht werden dürfen. Ist in der Rechnung Umsatzsteuer enthalten, gilt diese zu 100 Prozent als Vorsteuer und ist entsprechend zu vberechnen. Der Bundesfinanzhof hat mit einem Urteil aus dem Jahr 2005 die ehemalige Beschränkung auf 70 Prozent als nicht rechtens bestätigt. In Bezug auf die Höhe der Bewirtungskosten gilt das Gesetz der Verhältnismäßigkeit. Die Zahlungen müssen demnach dem geschäftlichen Anlass und der Anzahl der teilnehmenden Personen entsprechend, angemessen sein. Als Nachweis wurden dem Finanzamt Belege vorzulegen, aus denen die Anzahl der Teilnehmer, das Datum, der Ort, der konkrete Anlass und die Aufwendungshöhe eindeutig hervorgehen. Fand die Bewirtung in einer Gaststätte statt, wurden Angaben zu den teilnehmenden Personen und dem Anlass ausreichend. Außerdem ist die Rechnung beizulegen. Erfolgt kein formal korrekter Nachweis, können die Bewirtungskosten auch nicht als betriebliche Kosten geltend gemacht werden. Die Berücksichtigung der Bewirtungskosten erfolgt folgendermaßen: Summe aller Aufwendungen minus privat veranlasster Zahlungen minus Bewirtungsaufwendungen in unangemessener Höhe minus Zahlungen ohne Nachweis minus 30 Prozent. Dieses Ergebnis stellt die konkrete Höhe der abzugsfähigen Betriebsausgaben dar.

Tipp zu Bewirtungsaufwendungen

Auch Mitarbeiter können Bewirtungskosten als Werbekosten geltend machen, sobald er betriebliche Kunden bewirtet. Allerdings besitzt diese Regelung nur Gültigkeit, wenn der abhängig Beschäftigte ein umsatz- und erfolgsabhängiges Gehalt bezieht. Auch Kosten, welche im gemeinsamhang mit Festen zu Dienstjubiläen oder der Pensionierung von abhängig Beschäftigten entstehen und an denen ausschließlich berufsrelevante Personen teilnehmen, werden ebenfalls steuerlich anerkannt. Private Gäste sind dabei allerdings nicht erlaubt.
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