Bewerbungskosten

Bewerbungskosten

Nicht erstattete Bewerbungskosten können im Lohnsteuerjahresausgleich abgesetzt werden. Sollte der abhängig Beschäftigte in diesem Jahr keine Einkünfte bekommen haben – er aber trotzdem Kosten für Bewerbungen verursacht hat – so wird der Verlust auf das vorhergehende Jahr zurückverbucht. Arbeitslosigkeit ist steuerfrei und könnte nicht im Lohnsteuerjahresausgleich geltend gemacht werden. Es findet eine sogenannte Rückvergütung ins Vorjahr statt. Hatte der Arbeitnehmer auch zwei Jahre zuvor keine Einnahmen, so wird der Verlust auf das kommende Jahr übertragen. Sobald wieder Einkünfte erzielt werden, mindern die Kosten dann das zu versteuernde Einkommen. Als Bewerbungskosten gelten beispielsweise Kosten für die Fahrt zu Bewerbungsgesprächen aber auch für die die Übernachtung und der Mehraufwand für Verpflegung. Kosten für Porto können ebenso geltend gemacht werden wie Zahlungen für Passbilder beziehungsweise zum Anfertigen von Kopien.

Tipp zu Bewerbungskosten

Im Falle einer Nichtnachweisung der Bewerbungskosten behält sich das Finanzamt vor, welche grob zu schätzen.
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