Betriebsgrundstück

Betriebsgrundstück

Gemäß dem Bewertungsgesetz handelt es sich bei einem Betriebsgrundstück um einen zum Gewerbebetrieb gehörenden Grundbesitz. Es könnte zwei Formen von Vermögenswerten darstellen: Grund und Boden aber auch Gebäude.
Wenn ein Grundstück zu mehr als 50 % seines jeden Wertes dem Gewerbebetrieb zugehörig ist, so gilt das gesamte Grundstück als Teil des Gewerbebetriebs und somit auch als Betriebsgrundstück. Bemisst sich der gewerblich genutzte Anteil auf genau 50 % und weniger, so ist das Grundstück dem Grundvermögen zuzurechnen. Wird das Grundstück zu 100 % unmittelbar betrieblich genutzt, wird es dem notwendigen Betriebsvermögen zugeordnet. Im Falle, dass noch weitere Personen Miteigentümer wurden, ist das Grundstück nur mit dem Anteil notwendiges Betriebsvermögen, der dem Inhaber des Betriebes gehört.
Bewertung: Betriebsgrundstücke werden entweder wie Grundvermögen beziehungsweise wie Land- und Forstwirtschaftliches Vermögen bewertet. Unter erbschaftssteuerlichem Aspekt gewertet wird das Betriebsgrundstück mit seinem Grundbesitzwert bewertet.

Tipp zu Betriebsgrundstück

Hat man in einem Grundstück stille Reserven enthalten, können diese den steuerpflichtigen Gewinn bei einer Entnahme aus dem Betriebsvermögen im Rahmen einer Schenkung erhöhen.
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