Beschränkte Steuerpflicht

Beschränkte Steuerpflicht

Für Personen, die in der Bundesrepublik Deutschland keinen Wohnsitz oder sonstigen gewöhnlichen Aufenthalt besitzen, gilt die beschränkte Steuerpflicht. Alle Einnahmen, die sie im Inland, also in der Bundesrepublik Deutschland, erzielen, sind somit beschränkt steuerpflichtig. Hierzu zählen beispielsweise Einnahmen aus einem Gewerbebetrieb, einer in Deutschland betriebenen Landwirtschaft sowie Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung. Als Gewerbebetrieb gemäß deutschem Steuerrecht gilt auch eine ständige Vertretung beziehungsweise inländische Betriebsstätte eines ausländischen Unternehmens. Ferner zählen Einkünfte aus nicht selbstständiger Tätigkeit, wie etwa Arbeitslohn beziehungsweise Arbeitsentgelt, zu den beschränkt steuerpflichtigen Einnahmen. Der Steuerzahler ist demnach nicht einkommenssteuerpflichtig. Mit dem Abzug der Steuer vom Lohn, Gehalt beziehungsweise vom betrieblichen Gewinn gilt die Steuerpflicht als erfüllt. Ausnahme: Falls mindesten 90 Prozent der gesamten Einnahmen in der Bundesrepublik Deutschland zu Buche schlagen, und die steuerlich relevanten Einnahmen im Ausland 7664 Euro nicht überschreiten, existiert die Möglichkeit zur Beantragung der unbeschränkten Steuerpflicht. Die Person wird dann, wie jeder inländische Steuerzahler auch, zur Einkommenssteuer veranlagt.

Tipp zu Beschränkte Steuerpflicht

abhängig Beschäftigte, die ihren Wohnsitz im Ausland haben, mussn sich von der zuständigen Betriebsstätten-Finanzbehörde machbarst vorab alle relevanten Freibeträge bescheinigen lassen. Dazu zählen unter anderem Sonderausgaben beziehungsweise Werbungskosten.
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