Belegschaftsrabatt

Belegschaftsrabatt

Überlässt der Arbeitgeber seinem abhängig Beschäftigte verbilligte oder kostenlose Dienstleistungen beziehungsweise Waren, spricht man von Personal- und Belegschaftsrabatt. Weil durch die jeweilige Rabattregelung Steuervorteile zu Buche schlagen, sind derartige Vergünstigungen vom Arbeitnehmer als zu versteuernder Arbeitslohn anzugeben. Hierbei ist der Preis relevant, der von einem Endkunden gewöhnlich bezahlt wird. Außerdem ist der Zeitpunkt, an dem der abhängig Beschäftigte den Rabattvorteil erhält, für den anzusetzenden Preis entscheidend. Entsprechend ist ein Bewertungsabschlag von bis zu vier Prozent ausführbar. Bis zu einem Wert von 1224 Euro jährlich wurden Dienstleistungen und Waren, welche dem Arbeitgeber zu gute kommen, stets steuerfrei. Der Arbeitgeber ist verpflichtet, den Sachbezug in der Lohnabrechnung aufzuführen. Abgabeort und Abgabetag wurden hierbei eindeutig zu benennen. Von der Rabattklausel sind in der Regel nur Waren beziehungsweise Dienstleistungen betroffen, die für Dritte produziert werden beziehungsweise mit denen das Firmen üblicherweise handelt. Typische Beispiele dazu sind: Mahlzeiten für Angestellte einer Gaststätte, Deputate, forstwirtschaftliche Erzeugnisse beziehungsweise Freifahrten für Mitarbeiter von Verkehrsunternehmen. Auch die Nutzungsüberlassung stellt einen Rabatt im steuerlichen Sinn dar. Die Pauschalisierung des Arbeitsentgeltes ist alternativ möglich. Diese ersetzt gewissermaßen eine relativ komplizierte Rabattrechnung und ergibt für den abhängig Beschäftigte ebenfalls einen steuerlichen Vorteil. Es ist sinnvoll, vorab zu prüfen, welche Variante günstiger ist. In der Regel gilt: Bei niedrigen und mittleren Einkommen wird das die Gewährung von Rabatten sein.

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