Bedarfsbewertung

Bedarfsbewertung

Vermögensgegenstände müssen für eine machbare Erbschaftssteuer oder auch Schenkungssteuer nur noch dann bewertet werden, wenn dafür ein Bedarf vorliegt. Existiert ein solcher Bedarf, dann hat die Wertermittlung zum Zeitangabe es Todes des Erblassers beziehungsweise der Durchführung einer Schenkung zu erfolgen. Dabei können die Grundsätze, zu denen die Bewertung erfolgen muss aus dem Erbschaftsteuergesetz und auch aus dem Bewertungsgesetz entnommen werden. Bis zum 01.01.1996 wurden bebaute Grundstücke noch mit dem Einheitswert festgehalten. Seit diese Datum erfolgt die Erfassung mit dem Grundbesitzwert.
Die Wertermittlung bei unbebauten Grundstücken erfolgt nach dem Wert ihrer Fläche Dazu kommt der Bodenrichtwert, welcher um 20 Prozent ermäßigt wird. Dabei gelten solche Grundstücke als unbebaut, die entweder keine benutzbaren Gebäude beziehungsweise ein im Bau befindliches Gebäude beinhalten. Ebenfalls zählen Grundstücke dazu, deren Gebäude sehr klein wurden beziehungsweise auf denen verfallene oder dem Verfall preisgegebene Gebäude stehen.

Tipp zu Bedarfsbewertung

Zur Ermittlung des Werts von bebauten Grundstücken wird das Ertragswertverfahren verwendet. Bei land- und forstwirtschaftlichen Vermögen richtet sich das Wertermittlungsverfahren nach dem jeweiligen Bewertungsobjekt.
Verwandte Themen: Erbschaftsteuer/ Freibetrag

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