Ausschlussumsätze

Ausschlussumsätze

Tätigt eine Firma Umsätze, welche gemäß § 4 Umsatzsteuergesetz steuerfrei sind, so ist für diese Umsätze der Vorsteuerabzug bei bestimmten Notwendigkeiten verwehrt. Um den Vorsteuerabzug festzustellen muss immer unterschieden werden zwischen Abzugsumsätzen einerseits und Ausschlussumsätzen andererseits. Für Abzugsumsätze ist ein Vorsteuerabzug zulässig, während er für Ausschlussumsätze versagt bleibt. Zu den in § 15 Abs. 3 UStG genannten Abzugsumsätzen, von denen die Vorsteuer abziehbar ist, gehören neben Ausfuhrlieferungen und innergemeinschaftliche Lieferungen auch Reiseleistungen an Endverbraucher und an Unternehmen sowie Finanz- beziehungsweise Versicherungsleistungen für Gegenstände, welche in ein Drittlandsgebiet ausgeführt werden. Steuerfreie Umsätze, die in § 15 Abs. 3 UStG nicht aufgezählt wurden, zählen als Ausschlussumsätze. Darüber hinaus wurden auch solche Umsätze vom Vorsteuerabzug ausgeschlossen, welche steuerfrei wären bei Ausführung im Inland, und auch unentgeltliche Leistungen, welche, im Falle, dass dafür ein Entgelt zu zahlen gewesen wäre, steuerfrei wären.

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