Arbeitnehmer-Pauschbetrag

Arbeitnehmer-Pauschbetrag

Beim Mitarbeiter-Pauschbetrag handelt es sich um einen Werbungskosten-Pauschbetrag. Er darf von Einkünften aus nichtselbstständiger Arbeit abgezogen werden. Seit dem 01.01.2011 beträgt er 1.000 Euro pro Jahr. Werbungskosten können grundsätzlich pauschal in Höhe des Pauschbetrages oder auf Basis eines jeden Einzelnachweises aller angefallenen Kosten berücksichtigt werden. Der abhängig Beschäftigtepauschbetrag darf immer in voller Höhe angesetzt werden, wenn in dem betreffenden Jahr Einkünfte aus nichtselbstständiger Arbeit erzielt worden sind. Ob der Arbeitnehmer dabei das gesamte Jahr über beziehungsweise nur für wenige Tage berufstätig war, spielt dabei keine Rolle. Für Ehepartner, die einkommensteuerlich in Verbindung veranlagt werden, gilt stets das Doppelte des Pauschbetrages. Beschränkt Steuerzahler ist die Nutzung der Werbungskosten-Pauschbeträge dagegen nicht ausführbar. Versorgungsempfäger bekommen seit 01.01.2005 nur noch einen Werbungskosten-Pauschbetrag in Höhe von 102 Euro jährlich, zum Ausgleich für den weggefallenen höheren abhängig Beschäftigte-Pauschbetrag gewährt ihnen der Gesetzgeber jedoch einen Versorgungsfreibetrag.

Tipp zum Arbeitnehmer-Pauschbetrag

Es empfiehlt sich, stets zu prüfen, ob der Pauschbetrag bei einzeln nachgewiesenen Werbungskosten überschritten wird. Im Falle, dass das der Fall ist, ist der Einzelnachweis der Werbungskosten mit den entsprechenden Belegen erfolgen.
Verwandte Themen: Beschränkte Steuerpflicht, Werbungskosten / Vermieter

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