Abzugsverbot

Abzugsverbot

Das Abzugsverbot gilt für alle Zahlungen, welche für private Zwecke verwendet wurden. Das bedeutet, welche dürfen im Rahmen einer Steuerklärung nicht zur Minderung des steuerpflichtigen Einkommens benutzt werden. Daraus ergibt sich, dass die einem Abzugsverbot unterliegenden Kosten auch nicht als Werbungskosten, Sonderausgaben beziehungsweise außergewöhnliche Kosten in der Steuererklärung aufgeführt werden dürfen. Auch ein Abzug als Betriebsausgaben ist nicht zulässig.
Einem Abzugsverbot unterliegen unter anderem Aufwendungen für Kleidung, Kosmetik oder Besuche zu privaten Veranstaltungen. Zudem gilt das Abzugsverbot auch für Aufwendungen, welche nur teilweise privaten Ursprungs sind. Eine Ausnahme vom Abzugsverbot gilt, falls der private Anteil an den Zahlungen unter 10 Prozent liegt. Zudem könnte der berufliche Anteil steuersenkend eingesetzt werden, falls sich dieser zahlenmäßig eindeutig herausrechnen lässt. In diesem Fall spielt die Höhe des privaten Anteils keine Rolle.

Tipp zu Abzugsverbot

Es ist ratsam, dass Steuerzahler geradewegs bei der Entstehung der Zahlungen in private und berufliche Kosten getrennt werden. Dies darf etwa durch ein Fahrtenbuch geschehen. Dabei muss genau schriftlich festgehalten werden, wofür die Zahlungen verwendet wurden.
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