Abschlusszahlung

Abschlusszahlung

Sobald bei der Einkommenssteuerveranlagung eines Steuerpflichtigen eine noch zu begleichende Restzahlung verbleibt, gilt diese als Abschlusszahlung. Um die Restzahlung zu berechnen, verrechnet der Staat die bereits über Lohn- und Kapitalertragssteuer vom Finanzamt vereinnahmten Steuerbeträge mit der Steuerschuld. Spätestens einen Monat nach dem Bekanntgeben des Steuerbescheides muss der Steuerpflichtige die Abschlusszahlung leisten. Als Zeitangabe der Bedarftgabe gilt der dritte Tag nach dem Datum des Bescheides. Sollte dieser auf einen Sonn- und Feiertag fallen, gilt der nächste Werktag als Zahlungsfrist. Besteht die Abschlusszahlung aus einem Teil der Einkommenssteuervorauszahlung, so ist dieser Anteil der Abschlusszahlung sofort zu zahlen. Wird die Steuerschuld in der Zusammenfassung von fünf Tagen nach Ende der festgelegten Zahlungsfrist beglichen, gilt die Zahlungsfrist per Gesetz als gewahrt und es darf vom Finanzamt noch kein Säumniszuschlag verlangt werden. Bei Überschreitung dieser sogenannten Schonfrist darf ein Prozent Säumnisgebühr je angefangenen Monat berechnet werden. Fehlerhafte Steuerabzüge oder Vorauszahlungen wurden unabhängig von der Fälligkeit des Bescheides anhand Einspruch anzufechten.

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